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Montag, 1. Juni 2009, 17:15

Anfänger: Wüstenzwerggecko

hi

durch die umgestaltung meines zimmers ist eine flächen freigeworden in denen man meiner meinung nach ein terrarium plazieren könnte. für eine tierart hab ich mich schon entschieden. es sollen Teratolepis fasciata oder Tropiocolotes steudneri werden.

die stellfläche beträgt:
50cm x 50cm x ??? (L x B x H)
die höhe ist unbegrenzt. ok. bis zu decke sollte das terrarium nicht gehen^^ (also max. 60cm)


da ich ein totaler geckoanfänger bin hab ich gleichmal ein paar fragen

- wie unterscheiden sich die beiden geckoarten von einander? oder gibts eigetentlich so gut wie keine unterschiede?

- 1 männchen + 1 weibchen. ist das sinnvoll oder gehen die sich gegenseitig auf die nerven?

- ist der erste freie platz überhaupt groß genug für 2 tiere?

- da das terrarium realtiv klein ist könnte es zu schwierigkeiten mit der temperatur kommen? (thema verteilung der lampen im terrarium)
- was und wie viele lichtstrahler sollten eingesetzt werden? thema
(hotspot)

- welche und wie viele pflanzen sollte ins terrarium?

- wie teuer sind die tiere?

- sind die tiere selten und somit schwer zu beschaffen?

- da ich ein ziemlich schlechter handwerker bin trau ich mir nicht zu eine rückwand für die tiere zu bauen. gibts in den zooläden vorgefertige?

- wie sieht eine gute grundausstattung aus? (futtertiere, vitamine etc)

- sind die tiere zeitintensiv?

- wie oft sollte man das terrarium säubern bzw. den sandbodern erneuern?

- thema "tierarztbesuch" wenn ja...wie häufig?


sorry wenn ich euch jetzt mit tausenden von fragen löcher aber ich will nix falsch machen beim kauf und haltung der tiere.

ich freu mich über alle hilfreichen antworten
gruß

Mimi

Fortgeschrittener

Wohnort: Stuttgart

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Montag, 1. Juni 2009, 22:46

Hallo,

erst einmal ein Herzlich Willkommen im TeR-EX.talk :)

Das sind ja schon eine Menge Fragen die du da hast ;)
Ich gebe dir erstmal einen kleinen Tipp...über die Wüstengeckos gibt es in der DRACO Nr. 18 viel zu lesen :) Habe sie übrigens selber, sie ist sehr interessant.
Vielleicht besorgst du dir die erst einmal, liest dich über ihre Haltungsbedingungen durch und wenn du dann noch Fragen hast, helfen wir dir gerne weiter.
Über Teratolepis fasciata: Rübenschwanz-Viperngecko gibt es einTaschenbuch.
Leider kenne ich mich mit diesen Arten nicht so gut aus, ich kann nur genau wie du versuchen über das Internet oder über Bücher etwas über die Arten in Erfahrung zu bringen.

Das einzige was ich weiß ist, man kann beide Arten in einem Wüstenterrarium in Gruppen halten. Also ein Männchen und mehrere Weibchen. Je mehr Tiere um so großer das Terrarium. Für die Größe von deiner Vorstellung (50x50) würde ich nicht mehr als 1.2 halten.
Wichtig ist die Breite vom Terrarium, es sollte breiter als hoch sein.
Als Bodengrund eignet sich Sand/Lehmgemisch.
Temperatur: Tagsüber 27-29°C (Sonnenplatz 34-36°C) Nachts ca.20-22°C.
Die LF: 40-50%
UV würde ich für wichtig halten. Auch wenn es nachtaktive Geckos sind, kann es ihnen nicht schaden (um Rachitis vorzubeugen).

Hoffe das hilft dir schon mal ein bissel weiter...

LG Mimi
:bin_mod:
Jörg und Mimi halten:
1.1 Phelsuma mad. Grandis
1.1 Phelsuma standingi
1.2 Eublepharis macularius
1.2 Anolis carolinensis
1.2 Stubentiger
0.2 Atelerix albiventris


Möglichst viel von all dieser Pracht in einen Käfig zusammen zu sperren, dass ist eine der Todsünden des Terrarianers.
Werner Kästle “Echsen im Terrarium 1974"



Saphira

Fortgeschrittener

Wohnort: Pfalz

Beruf: Schwerschufter

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Dienstag, 2. Juni 2009, 12:44

Hallo,

über Tropiocolotes steudneri gibt es auch hier noch einiges zu lesen: Klick mich.

Für eine Gruppe von 3 Pärchen (also 6 Tieren) wird dort als geeignetes Terrarium 60 x 30 x 30 angegeben. Das enstpricht einer Grundfläche von 0,18m², da bist du ja mit 0,25m² schon gut drüber. Das heißt für 2 Tropiocolotes steudneri reicht es locker!

Ich finde die Seite eigentlich ganz gut, kannst dich ja auch da mal ein bisschen einlesen. Mit dem Tier regelmäßig zum TA gehen musst du in diesem Sinne nicht, wie du es mit Hund oder Katze tun würdest. Es müssen nur regelmäßig Kotproben abgegeben werden, ich mache das meist vor der Winterruhe und im Frühjahr. Die Kotproben kann man auch einschicken, es gibt da schon so fertige Sets zu kaufen mit Röhrchen und Adressumschlag und bereits bezahlter Kotprobe, da kann man grad noch in den Briefkasten werfen. Nur in speziellen Fällen muss das Tier selbst mit zum Tierarzt.

Liebe Grüße
Patricia

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